Alopecia Areata: Was ist es und wie verursacht es Haarausfall?

Haarausfall ist eine häufige Erkrankung, von der deutschlandweit 39 Prozent der Männer betroffen sind.

Das Ausmaß des Haarausfalls ist unterschiedlich: Manche Männer verlieren ihr gesamtes Haar, andere leiden unter männlicher Musterkahlheit, die üblicherweise nur den Oberkopf betrifft.

Zahlreiche Faktoren, einschließlich Stress können jedoch Haarausfall verursachen.

Eine Hauptart von stressbedingter Erkrankung ist Alopecia areata.

In diesem Beitrag werden wir untersuchen, was dies bedeutet, wie es auftritt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

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Was ist Alopecia areata?

Bei Alopecia areata fallen die Haare auf der gesamten Kopfhaut aus.In manchen Fällen fällt das wiederum gar nicht auf, da alles vom Schweregrad der Erkrankung abhängt.

Sichtbarer Haarausfall tritt als kahle Stelle mit einem Durchmesser von etwa 2,5 cm und einer runden Form auf.

Dies kann so schnell geschehen, dass sich das Haar innerhalb weniger Wochen komplett verändert.

Wenn sich diese kleinen kahlen Stellen miteinander verbinden und somit der Bereich der Kahlheit erweitert wird, werden die Resultate wesentlich auffälliger, bis ein Großteil der Kopfhaut sichtbar ist.

Angenommen Alopecia areata führt zu totalem Haarausfall (sogar der Wimpern und Augenbrauen) und die Haare wachsen möglicherweise nicht nach, wird dies als Alopecia universalis bezeichnet.

Besonders für Männer, die bereits unter extremem Stress stehen kann Alopecia areata offensichtlich schwer zu bewältigen sein. 

Eine drohende Glatze wird ihre Probleme wahrscheinlich nur noch verschlimmern und ihren Stresspegel erhöhen.

Was verursacht Alopecia areata?

Alopecia areata wird dadurch ausgelöst, dass das Immunsystem die Haarfollikel angreift und sie als fremde Invasoren und nicht als natürliches Element des Körpers behandelt.

Während die verantwortlichen weißen Blutkörperchen normalerweise der Abwehr von Krankheiten und Leid dienen, stören sie in diesem Fall irrtümlicherweise eine wichtige Körperfunktion.

Bestimmte Menschen haben ein höheres Risiko, Alopecia areata zu entwickeln, einschließlich derer, die:

  • eine familiäre Vorgeschichte mit der Erkrankung und/oder anderen Arten von Autoimmunkrankheiten haben;
  • mehrere der Suszeptibilitätsgenen besitzen;
  • höhere Werte bei Schilddrüsenerkrankungen, atopisches Ekzem oder Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) haben;
  • Chromosomenstörungen haben (z. B. Down-Syndrom) und
  • biologische Medikamente für Erkrankungen wie Morbus Crohn oder rheumatoide Arthritis verschrieben bekommen haben.

Jeder, der eines dieser Kriterien erfüllt und einem hohen Maß an Stress ausgesetzt ist, ist gefährdet, Alopecia areata zu entwickeln.

Stress ist aber nicht der einzige Auslöser: Virusinfektionen, hormonelle Schwankungen und extreme Traumata können ebenfalls schuld daran sein.

Wie lange hält die Alopecia areata an?

Bei manchen Menschen, die von Alopecia areatabetroffen sind, können die Folgen für den Rest ihres Lebens anhalten.

Der kreisrunde Haarausfall ist zwar nicht durch ständigen Haarausfall gekennzeichnet, trotzdem kann er aber nachlassen und unzählige Male wiederkehren.

Bei anderen Menschen kann Alopecia areata hingegen nur ein Malfür einen befristeten Zeitraum auftreten.

Der Schweregrad und die Häufigkeit der Erkrankung variieren von Fall zu Fall, dagegen ist eine permanente Alopecia areata eher selten anzutreffen.

In der Regel sollten die durch Alopecia areata verlorenen Haare innerhalb eines Jahres wieder nachwachsen, selbst in extremen Fällen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Alopecia areata?

Zur Behandlung von Alopecia areata können bestimmte Behandlungen empfohlen werden, die sowohl topische als auch systemische Lösungen umfassen.

Zum Beispiel ist Minoxidil eine gängige Option, obwohl es bei extremen Formen von Alopecia areata ineffektiv sein kann.

Da jedoch nach dem Abklingen der Symptome ein spontanes Nachwachsen auftreten kann, kann eine Behandlung als unnötig angesehen werden.

Leider ist die Forschung zur Behandlung von Alopecia areata ziemlich dünn gesät, vor allem im Vergleich zu der Anzahl an Ressourcen, die sich auf andere Arten von Haarausfall konzentrieren.

In manchen Fällen können topische Haarbehandlungen nur schwer ein signifikantes Nachwachsen anregen.

Als letzter Ausweg können Kortikosteroide als systemische Lösung verschrieben werden, obwohl sie mit Vorsicht eingesetzt werden sollten, da sie einige schwierige Nebenwirkungen (Gewichtszunahme, Bluthochdruck, Diabetes) auslösen können.

Orale Immunsuppressiva, wie z. B. Cyclosporin, könnten ebenfalls von einem Arzt empfohlen werden.

Es ist äußerst wichtig, sich den potenziellen Problematiken bewusst zu sein, die bei der Einnahme eines neuen Medikaments auftreten können, unabhängig davon, ob es sich um ein topisches oder systemisches Arzneimittel handelt.

Falls die Haare nach Alopecia areata nicht nachwachsen sollten, kann eine Haartransplantation eine sinnvolle Option sein.

Allerdings müssen das Ausmaß des Haarausfalls und der Schweregrad der Erkrankung gründlich evaluiert werden, um sicherzustellen, dass das Verfahren eine Aussicht auf Erfolg hat.

Wenn zum Beispiel ein oder zwei kahle Stellen über mehrere Jahre hinweg gleich geblieben sind, könnte eine Transplantation effektiv sein.

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