Wie verursacht Stress Haarausfall?

In Deutschland, der Schweiz und Österreich ist Stress leider weit verbreitet.

Rund 75 Prozent der Erwachsenen haben sich schon einmal überfordert gefühlt und waren nicht in der Lage, damit umzugehen, während 32 Prozent stressbedingte Suizidgedanken hatten.

Stress hat die Macht, das Leben unglaublich schwierig zu machen, egal ob Sie sich Sorgen um Geld, Familie, Arbeit, einen geliebten Menschen oder ein anderes Problem machen.

Stress kann allerdings auch Auswirkungen auf Ihr körperliches Wohlbefinden haben, indem er Ihr Immunsystem beeinträchtigt, Ihr Schlaganfallrisiko erhöht und vieles mehr.

Und eine der bekanntesten körperlichen Auswirkungen von Stress ist Haarausfall.

Doch wie funktioniert das?

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Die verschiedenen Arten von stressbedingtem Haarausfall verstehen

Verschiedene Arten von stressbedingtem Haarausfall können für eine unübliche oder beschleunigte Ausdünnung der Haare/ Kahlköpfigkeit verantwortlich sein.

Dazu gehören:

Telogenes Effluvium

Dies ist die häufigste Form von stressbedingtem Haarausfall.

Jeder, der von dieser Krankheit betroffen ist, hört auf, neue Haare zu produzieren und die vorhandenen Haare verbleiben in der Ruhephase, bevor sie nach zwei oder drei Monaten ausfallen.

Zum Glück beginnen die Haare in den meisten Fällen von Telogenem Effluvium nach sechs bis neun Monaten wieder zu wachsen.

Alopecia areata

Bei Alopecia areata greifen die weißen Blutkörperchen die Haarfollikel an.

Weiße Blutkörperchen sind dazu da, den Körper gegen fremde Substanzen und Infektionskrankheiten zu verteidigen. Dennoch können sie manchmal Aspekte des Körpers ins Visier nehmen, die sie nicht angreifen sollten.

Alopecia areata kann zu schnellem Haarausfall führen, der typischerweise mit Flecken auf der Kopfhaut auftritt.

Es kann zu einer vollständigen Kahlheit führen und sich sogar über den Kopf hinaus ausbreiten, sodass auch Körperhaare ausfallen können.

Normalerweise wachsen die Haare mit der Zeit nach, trotzdem kann in extremen Fällen von Alopecia areata eine Behandlung erforderlich sein.

Emotionaler Stress

Extremer emotionaler Stress oder Angstzustände können zu Haarausfall führen, besonders wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten.

Es kann Haarfollikel in die “Ruhephase” des Wachstumszyklus drängen und sie daran hindern, neue Haarsträhnen zu bilden.

Die Haare können anfangen, auszufallen, wenn sie gewaschen, gestylt oder auch nur berührt werden.

Der Haarausfall sollte aufhören, wenn die zugrundeliegende Ursache für den emotionalen Stress behoben ist.

Körperliche Belastung

Obwohl emotionaler Stress eine bekannte Ursache für Haarausfall ist, kann auch extremer körperlicher Stress schuld daran sein.

Dies könnte die Folge von drastischen Ernährungsumstellungen, Geburten, Krankheiten oder auch übertriebenen Haarstylings sein.

Haarausfall, der durch physischen Stress entsteht, kann im Laufe der Zeit rückgängig gemachtwerden. In einigen Fällen kann eine Behandlung aber notwendig sein.

Wenn Sie unter Haarausfall leiden, der mit einer dieser Belastungen zusammenhängt (und nicht als natürlicher Teil des Alterungsprozesses), könnte es in Ihrem besten Interesse sein, einen Arzt zu kontaktieren.

Emotionaler oder körperlicher Stress kann Ihre Gesundheit stark beeinträchtigen und sollte umgehend behandelt werden.

Falls Sie Hilfe benötigen sollten, ist diese verfügbar.

Ein Arzt kann Ihnen verschiedene Behandlungsmethoden empfehlen, um Ihren Haarausfall zu bekämpfen und den vorherigen Zustand Ihres Haarwuchses wiederherzustellen.

Eine Haartransplantation könnte eine praktikable Lösung sein, falls Ihr Haarausfall von Dauer ist und Sie noch Haarsträhnen übrig haben, die als “Spender” für den Eingriff dienen können.

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