Eine weitere Form des männlichen Haarausfalls ist das Telogeneffluvium. Dies tritt dann auf, wenn zu viele Haarfollikel in die Ruhephase eintreten und der gesunde Wachstumszyklus gestört wird.

Etwa 30 Prozent der Kopfhautfollikel kann betroffen sein und dazu führen, dass täglich bis zu 300 Haare ausfallen.

Die Kopfhaut kann jucken oder sich mit eventuellem Brennen und Stechen sogar unangenehm anfühlen.

Die genauen Auswirkungen können von Person zu Person differieren.

Es ist unwahrscheinlich, dass Telogeneffluvium zur völligen Kahlheit führt. Allerdings ist es möglich, dass das Haar auf der gesamten Kopfhaut dünner wird.

In chronischen Fällen von Telogeneffluvium hält der Zustand länger als ein Jahr an.

Die Diagnose kann so einfach sein wie ein sanftes Ziehen am Haar, um festzustellen, ob mehr als dieüblicheHaaranzahl entfernt werden kann.

Vor allem Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr sind gefährdet an chronischem Telogeneffluvium zu erkranken, auch wenn sie ansonsten gesund sind.

Bei Personen mit dickem und/oder langem Haar ist es besonders wahrscheinlich, dass sie übermäßigen Haarausfall bemerken.Ebenso wie bei Personen, die eine höhere Wahrscheinlichkeit für genetisch bedingten Haarausfall haben.

Häufige Ursachen für Telogeneffluvium

Schilddrüsen-Anomalien und Medikamente

Vitamin A in hoher Dosierung oder Medikamente gegen Blutdruck und Gicht können Telogeneffluvium auslösen.

Mangelhafte Ernährung

Mangelhafte Ernährungsgewohnheiten können sich negativ auf das Haarwachstum auswirken.

Beliebt sind Ernährungsprogramme, sowie Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine, die von einem Arzt erstellt und überwacht werden.

Wenn eine Person in kurzer Zeit sehr viel Gewicht verliert, können Vitamine den Haarausfall trotzdem nicht mehr verhindern.

Außerdem können alle Nahrungsergänzungsmittel, die reich an Vitamin A sind, den Haarausfall sogar verschlimmern.

Körperliche und emotionale Belastung

Haarausfall kann durch chirurgische Eingriffe, emotionalen Stress oder physische Erkrankungen verursacht werden, da der Körper die Haarproduktion bei hoher Belastung einstellt.

Der Grund hierfür ist einfach: Haare sind für das menschliche Überleben nicht essentiell, daher werden alle Energien stattdessen in die Aufrechterhaltung essentieller Strukturen innerhalb des Körpers gelenkt.

Möglicherweise macht sich der Haarausfall erst etwa drei Monaten nach dem Wachstumsstoppbemerkbar und das Haarwachstum könnte, nachdem der Belastungszeitraumendet, drei Monate andauern.

Bestimmte gesundheitliche Probleme, die zum Haarausfall beitragen, können eine Zeit lang unerkannt bleiben, wie z. B. Anämie oder Schilddrüsen-Anomalien (nachweisbar durch einen schnellen Bluttest).

Die Beseitigung der Ursachen des Telogeneffluviums sollte dazu führen, dass das normale Haarwachstum fortgesetzt werden kann.

Haarausfall in all seinen Formen kann in jeder Lebensphase und für jedes Geschlecht unglaublich schwierig zu bewältigen sein.

Die Hauptursache kann in einigen Fällen direkt angegangen und behandelt werden, hingegen kann in anderen Fällen das Haar ohne Haartransplantation nicht mehr nachwachsen.

Die neuesten Technologien und Techniken ermöglichen es Spezialisten, gesunde Haare in Bereiche zu transplantieren, die von Ausdünnung oder Glatzenbildung betroffen sind.

In den folgenden 12 – 18 Monaten wachsen neue Haare ohne sichtbare Narbenbildung nach und revitalisieren die gesamte Kopfhaut mit natürlichem und nahtlosem Wachstum.

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